Kochen unterwegs – Was ist möglich

Von | 11. Mai 2018

Kochen unterwegs. Topf und Wasserkanne im Lagerfeuer.

Auf einer Trekkingtour, beim Wandern oder beim Camping muss man sich natürlich zwischendurch stärken. Vor allem, wenn es sich um mehrtägige Touren handelt. Allerdings steht unterwegs natürlich weder einen Backofen noch einen richtigen Herd zur Verfügung, so dass mit einem Campingkocher gearbeitet werden muss. Kochen unterwegs erfordert zwar etwas Kreativität, ist aber mit den richtigen Tipps gar nicht einmal so schwer.

Diese Utensilien sind wichtig

Ganz egal, was man sich unterwegs zubereiten möchte – ohne das richtige Zubehör geht nichts. Sowohl für Wanderer als auch für Radfahrer gilt, dass das Gepäck möglichst kompakt, leicht und funktionell sein sollte. Zum Kochen und Braten werden jeweils mindestens ein Topf und eine Pfanne benötigt, die idealerweise aus leichtem Aluminium bestehen. Weiterhin sind natürlich leichtes Kunststoffgeschirr und Besteck sowie Trinkbecher nötig. Mit einem scharfen Taschenmesser lassen sich sowohl Weinflaschen als auch Dosengerichte problemlos öffnen. Gewürze finden am besten in kleinen Gefriertüten Platz. Eine gute Alternative für frische Butter, die aufgrund mangelnder Kühlmöglichkeiten meist nicht mitgeführt werden kann, stellt haltbare Butter aus der Tube dar. Kann man nicht auf Milch im Kaffee verzichten, bietet sich Milchpulver oder Kaffeeweißer dar. Diesen kann man gut portioniert in die Tasse geben kann.

Reist man nicht zu Fuß oder mit dem Rad, sondern mit einem Wohnwagen, dann ist natürlich viel mehr Platz für Kochutensilien vorhanden. Schneidebretter, Salatschüsseln, Espressokocher und andere Gegenstände finden dann problemlos darin Platz. Grundsätzlich gilt: Je weniger Platz die Utensilien einnehmen, desto besser reist es sich.

Clever unterwegs kochen: Leckere Speisen für den Campingkocher

Das Wichtigste ist, sich unterwegs ausreichend stärken zu können, denn ansonsten macht die Wanderung irgendwann keinen Spaß mehr. Sowohl für Camper als auch für Wohnwagen-Reisende gilt. Die Gerichte sollten sich leicht, mit wenigen Zutaten und in kurzer Zeit zubereiten lassen. Aus diesem Grund lässt sich unterwegs wunderbar mit Gemüsesorten aller Art, Nudeln, Suppen oder auch Eintöpfen aus der Dose arbeiten. Gemüse kann beispielsweise klein geschnitten und dann in würziger Brühe gekocht werden. Speck, Würstchen, Eier und Kartoffeln sind, zusammen in eine Pfanne geworfen, ebenfalls eine leckere Mahlzeit. Ein absolutes Muss sind Brühwürfel, die sich auch wunderbar dazu eignen, um zwischendurch eine heiße Suppe zu genießen.

Pfannengerichte zuzubereiten ist grundsätzlich zwar mit den meisten Campingkochern möglich, doch dafür ist eine entsprechend hohe Temperatur des Geräts wichtig. Nicht alle Campingkocher erreichen diese und es kommt ebenso vor, dass die Speisen schnell anbrennen. Geachtet sollte aus diesem Grund vor allem auf eine stabile Basis, so dass die Flamme gleichmäßig auf diese auftreffen kann. Ein Windschutz sorgt dafür, dass der Betrieb des Campingkochers nicht durch einen plötzlichen Windstoß unterbrochen wird. Sehr praktisch und immer lecker sind selbstverständlich auch Salate. Tipp: Fertig gewaschene Salattüten aus dem Supermarkt sind eine ideale Lösung, mit denen sich das Gewicht in Grenzen hält. Weitere Basics zum Kochen unterwegs stellen Brot, Wein und Käse dar – die Liste lässt sich natürlich beliebig verlängern. Hier hat jeder Camper seinen eigenen Geschmack, allerdings sollte man sich schon im Vorfeld überlegen, welche Utensilien dafür erforderlich sind.