Zelten mit Kind – Auf was sollte man achten

By | 11. Mai 2018

Zelten mit Kind Junge im Zelt

Sich in der Natur frei entfalten, fernab der Hektik entspannen und jede Menge Abenteuer erleben: Für Familien gibt es gute Gründe zu zelten. Doch viele Eltern schrecken davor zurück. Zelten mit Kind, wie soll das funktionieren? Was tun, wenn es regnet, wenn es den Kindern langweilig wird oder der Platzmangel an den Nerven zerrt? Wir geben die besten Tipps, damit der Campingausflug im Zelt mit der ganzen Familie gelingt!

Gegen die Langeweile: So beschäftigen sich Kinder in der Natur

Die Sorge, dass sich Kinder beim Zelten langweilen könnten, ist zunächst einmal völlig unbegründet. Für Kinder ist das Zelten an sich schließlich schon ein riesiges Abenteuer. Mit Schlafsack und Luftmatratze auf dem Boden schlafen, spät am Abend noch am Feuer sitzen und den ganzen Tag im Freien verbringen: Für Kinder stellt der Campingurlaub im Zelt eine so enorme Abwechslung zum Alltag dar, dass es immer wieder neues Spannendes zu entdecken gibt.

Dabei ist die Natur der beste Spielpartner. Kinder können sich stundenlang damit beschäftigen, durch die Wälder zu streifen, am Bach einen Staudamm zu bauen, Tierfährten zu lesen oder Stöckchen zu schnitzen. Hier gilt es, den Kindern so viel Freiraum wie möglich zu lassen – als Eltern kann man nur staunen, auf welche Ideen der quengelige „Mir ist langweilig“-Nachwuchs plötzlich kommt.

Campingplätze mit Freizeitangebot für Kinder

Wenn die Umgebung rund um den Zeltplatz schließlich doch ausreichend erkundet wurde und Langweile aufkommen sollte, bieten Campingplätze oft auch Angebote extra für Kinder. Vom Abenteuerspielplatz übers Schwimmbad bis hin zu betreuten Sportveranstaltungen sollte für jeden etwas dabei sein. Im Idealfall informieren sich Eltern vor der Reise über solche Angebote.

Und wenn es doch mal regnet?

Campen und Regen sind bekanntermaßen keine gute Kombination. Doch dabei kommt es in erster Linie auf die richtige Ausrüstung an. Mit Regenjacke und Gummistiefel lässt sich der Wald auch bei schlechtem Wetter erkunden – der Bach ist voller, die selbst gebastelten Schiffchen treiben schneller, der Geruch ist ganz besonders. Wer partout nicht im Regen draußen sein will, kann als Familie Ausflüge in die Umgebung planen. Ein Regenschutz vor dem Zelt bietet außerdem die Möglichkeit, sich auch trocken im Freien aufzuhalten. Wie wäre es dann etwa mit einem Spielenachmittag?

Zelten mit Kind: Das muss ins Gepäck

Ein erkältetes Kind im Zelt kann die Nerven ganz schön strapazieren und den schönsten Urlaub trüben. Wichtig ist daher vor allem, ausreichend warme Kleidung und Ausrüstung für die Nacht dabei zu haben sowie Kleidung zum Wechseln, falls sie nass wird. Zudem gehört eine Notfallapotheke ins Gepäck und die Lieblingsspiele der Kinder, um sich auch bei Regenwetter zu beschäftigen. Ausreichend Essen und Trinken im Zelt kann helfen, nächtliche Streifzüge über den Campingplatz zu vermeiden. Und falls es doch dazu kommen sollte, ist eine Taschenlampe unverzichtbar.

Was gibt es sonst noch zu beachten?

Für das Zelten mit Kind gilt vor allem wie bei jedem anderen Urlaub als Familie auch: Planung ist alles. Wer sich bereits im Vorfeld auf alle erdenklichen Eventualitäten einstellt, ist weitgehend vor bösen Überraschungen geschützt. Dazu gehören das richtige Gepäck, die richtige Ausrüstung und Ideen für Ausflüge und Freizeitgestaltung. Außerdem sollten Eltern ältere Kinder ganz offen fragen, was sie erwarten und was sie sich möglicherweise im Urlaub wünschen. Hilfreich kann auch sein, vorab eine Probenacht im Zelt zu verbringen.